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IT-Bedrohung wächst weiter

Laut einer Studie des eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. gehen 90 Prozent der in diesem Jahr befragten 294 IT-Sicherheitsexperten von einer wachsenden Bedrohung aus, 42 Prozent sogar von einer stark wachsenden. Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco sagt, dass "gerade viele Mittelständler im Fokus international agierender Cybercrime-Netzwerke stehen und sich dessen nicht bewusst sind".

Eine weitere Studie bestätigt diese Annahme. Bei 28 Prozent der Unternehmen kam es im vergangenen Jahr zu mindestens einem gravierenden Sicherheitsvorfall, im Jahr zuvor waren es "nur" 26 Prozent. Zu den häufigsten Zwischenfällen zählen laut der Studie Angriffe mithilfe von Ransomware, Website Hacking und DDos-Attacken.

Andere Experten wie Dimitry Galov von Kaspersky rechnen 2020 mit einem erhöhten Risiko durch private Geräte, denen Zugriff auf das Firmennetzwerk gewährt wird. Sie können zwar unter anderem Kosten einsparen und Remote-Arbeit erleichtern, was gerade in der aktuellen Situation auch die Umstellung auf Home-Office erleichtert. Laut Galov sind private Geräte aber in der Regel schlechter geschützt als unternehmenseigene Hardware. Abhilfe kann da eine Sensibilisierung der Mitarbeiter in speziellen Trainings, eine Optimierung des Rechte-Managements, aber auch eine Bereitstellung von entsprechender Sicherheits-Software schaffen.

Weiterhin ist das Abgreifen von Daten mithilfe von gefälschten E-Mails oder Websites, das sogenannte Phishing ein besonderes Risiko für Unternehmen. Studien besagen, dass bei einem Drittel aller Sicherheitsvorfälle Phishing-Komponenten zum Einsatz kommen, in Bezug auf Cyberspionage sogar bei fast 80 Prozent. Es wird mit einem deutlichen Anstieg von gefälschten E-Mails gerechnet. Mittlerweile gibt es sogar bereits Anbieter von Phishing-Kits, beginnend bei gerade einmal 99 Dollar, mit denen es jedem Kriminellen auch ohne besondere Kenntnisse möglich ist, in den "Phishing-Markt" einzusteigen und so zu einer Bedrohung für die Sicherheit sensibler Geschäfts- und Kundendaten zu werden.

Da sich Sicherheitsexperten und Angreifer seit Beginn der Digitalisierung ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, wird die höchstmögliche Sicherheit nur dadurch gewährleistet, dass man seine IT-Infrastruktur immer auf den aktuellen Stand hält und seine Mitarbeiter für neue Bedrohungen sensibilisiert. Wir unterstützen Sie dabei gerne. Sprechen Sie uns an.